44 Im Gespräch mit Karin Schmidt-Friderichs
Shownotes
Am 6. Oktober beginnt die 78. Frankfurter Buchmesse. Aus diesem Anlass sprechen wir mit Karin Schmidt-Friderichs, Verlegerin und ehemalige Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, über die Zukunft des Lesens im digitalen Zeitalter. Im Fokus stehen die Chancen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz und neuen Veröffentlichungsformen für Verlage. Zudem gibt sie persönliche Einblicke in ihren beruflichen Werdegang und die Veränderungen, die die Buchbranche in den vergangenen Jahren geprägt haben.
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00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Zukunftsfrauen Podcast.
00:00:15: Ein Podcast der Konrad-Adenau-Stiftung, der starke Frauen in den Mittelpunkt stellt!
00:00:19: Mein Name ist Sabrina Warlig.
00:00:22: In dieser Folge sprechen wir passend zum Start der Frankfurter Buchmesse am sechsten Oktober über die Buchbranche.
00:00:28: Meine Gesprächspartnerin ist Verlegerin, hat als ehemalige Vorsteherin des Börsenvereins die größte Buchmesse der Welt gemanagt und ist auch digital eine prägende Stimme der deutschen Buchbranche.
00:00:40: Ich spreche von Karin Schmidt-Friederichs.
00:00:43: Liebe Frau Schmidt-Friderichs!
00:00:44: Schön dass Sie bei uns sind.
00:00:46: Hallo Frau Beuleig Danke das ich da sein darf.
00:00:48: Bücher öffnen neue Perspektiven erzählen Geschichten und schaffen Räume für gesellschaftliche Debatten.
00:00:55: Seit nineteenhundertneunundvierzig ist auch die Frankfurter Buchmesse Ort dafür.
00:00:59: Frau Schmidt-Frederichs, Die Buchmesser ist für viele aus der Buchbranche und die Leserin und Lesa ein Highlight des Jahres.
00:01:06: Was bedeutet die Frankfurtabuchmesse für sie persönlich?
00:01:09: Ehrlich gesagt es für mich die Frankfürter Buchmesse so was wie Weihnachten und Ostern zusammen ist Es tatsächlich um den Höhepunkt des Jahres.
00:01:18: ist das woauf man hin arbeitet, hinfiebert.
00:01:23: Das ist der Höhepunkt des Jahres, ja.
00:01:26: Erinnern Sie sich auch an Ihre erste Buchmesse?
00:01:29: Wie war da der Besuch?
00:01:30: Gab es etwas Besonderes, was vorgefallen ist?
00:01:33: Ich muss jetzt ehrlich sagen, ich war das allererste Mal auf der Frankfurter Bookmesse, gleich als Ausstellerin im Gegensatz zu meinem Mann, der ganz viele Male als Besucher da war und ... Das wars in two-neunzig.
00:01:48: Mein Mann wollte seine Bücher, die er ... quasi als Drucker hergestellt hatte, wollte die präsentieren.
00:01:56: Und ich war Architektin und sollte eigentlich nur den Buchmessenstand machen.
00:02:01: Das habe ich gerne und vielleicht sogar gut
00:02:04: gemacht.".
00:02:05: Dann fragte er spontan, kannst du mich nicht unterstützen?
00:02:09: Diese Buchmesse war für mich eine ziemliche Herausforderung.
00:02:11: Ich fühlte mich extrem inkompetent in allen Fragen rund ums Buch.
00:02:17: Aber das hat vielleicht dazu beigetragen ... Sie kam und blieb, wurde ... Ich hab total eine nette Branche kennengelernt.
00:02:26: Ich wurde unvorstellbar unterstützt von wildfremden Ausstellerinnen gegenüber und nebendran.
00:02:33: Und ich fand diese Branche mega cool!
00:02:37: Und hab gedacht das ist ja verrückt, es ist ja total schön.
00:02:41: Ja und danach haben wir beschlossen vielleicht machen wir aus seiner Leidenschaft für schöne Bücher und meiner Begeisterung für die Branche Vielleicht wird der Russen verlagt.
00:02:51: Das war gar nicht so geplant.
00:02:53: Deswegen sind Sie von der Architektur zur Verlegerin geworden?
00:02:57: Ja, wir haben tatsächlich ... Wir haben gedacht, vielleicht könnte das hier was werden.
00:03:04: Gott sei Dank ist man ja mit Anfang dreißig idealistisch und vielleicht auch noch ein bisschen naiv.
00:03:11: Und es soll gar nicht negativ sein.
00:03:13: Es ist gut, wenn man noch nicht alle Bedenken dieser Welt kennt.
00:03:16: Wir haben dann gedacht, wir geben uns einen Jahr.
00:03:20: Lass doch mal probieren.
00:03:22: Und so entstehen ja ganz viele Verlage.
00:03:25: Jemand hat eine Idee und hat einen Impetus, eine Begeisterung... ...und natürlich auch irgendwie ein Thema, was ihn oder sie beschäftigt.
00:03:34: Bei uns war das Typografie.
00:03:37: Dann haben wir uns gesagt, wir probieren das mal!
00:03:40: Wir wussten über all die Hürden und alles, was schiefgehen kann, gar nichts.
00:03:44: Was gut ist, sonst hätten wir es vielleicht nicht gemacht.
00:03:47: Das begann mit einer Frankfurter Buchmesse.
00:03:51: Sehr schön, gab es auf Ihrem Weg besondere Herausforderungen?
00:03:55: Gerade als Frau oder mussten Sie sich besondere Eigenschaften oder Erfahrungen aneignen?
00:04:02: Wie war das?
00:04:04: Es gibt Tausend Herausforderungen und auch Hunderttausende Unterstützung.
00:04:10: Ich kenne das Leben ja nur als Frau.
00:04:11: Insofern weiß ich gar nicht, ob es jetzt als Frau irgendwie mehr ist.
00:04:15: Ich hab in der Architektur angefangen ... Ich glaube da war dieses ganze Gender-Thema vielmehr ein Thema als Frau auf dem Bau an den Achtzigeren.
00:04:28: Da könnte ich sehr viel darüber erzählen.
00:04:31: Die Buchbranche ist sehr weiblich und Gott sei Dank gibt's inzwischen auch.
00:04:37: Wirklich an der obersten Spitze ganz viele Frauen.
00:04:39: Das war vielleicht Anfang der Neunziger noch nicht ganz so, aber es gab's auch schon und es gibt auch Star-Autorinnen... Ich hab das nie durch die Brille einer Frau speziell gesehen, sondern ich habe das immer ...durch die Brilla... Erreichst du deine Zielgruppe?
00:04:55: Hast Du was zu sagen?
00:04:56: Bist Du relevant?
00:04:58: Wann bist Du relevant?
00:04:59: für wen bist Du relevant?
00:05:02: wie erreichst Du den Menschen die du erreichen willst.
00:05:07: Ich bin eher in den Topics gewesen als in der Gender-Debatte und würde das auch jeder Frau, jeden Mann oder jede Menschen, der sich dann noch nicht gefunden hat raten.
00:05:24: Im Job spielt das keine Rolle.
00:05:26: Das mag sein in der Partnerschaft aber im Job macht dein Job.
00:05:31: überleg Wer, wen willst du adressieren?
00:05:35: Und wie kriegst du es hin, dass diese Menschen sich angesprochen fühlen.
00:05:40: Das war mein Thema und das ist mal sehr gut gelungen und mal nicht so sehr gut und mal gar nicht.
00:05:46: Und das waren dann die Herausforderungen und
00:05:48: Hürden.".
00:05:49: Das waren ja schon sehr gute Tipps, gerade auch für junge Frauen.
00:05:54: Was würden Sie denn sagen?
00:05:55: Frauen die gerne Verantwortung in Kultur und Medien oder auch in Verlagen übernehmen möchten?
00:06:01: was würden sie den raten?
00:06:03: braucht es heute noch besondere Unterstützung oder Netzwerke?
00:06:06: gibt es die überhaupt schon?
00:06:08: wie ist das heute?
00:06:09: also ich glaube Ganz intensiver Netzwerke und damit meine ich jetzt nicht so diese Steigbügelhalter- und Hinterzimmergeschichten, sondern einfach Menschen die man fragen kann.
00:06:22: Ich habe aus jeder Fortbildung Kontakte mitgenommen.
00:06:28: Ich hab lustigerweise ... Wir sind hier ein sehr kleiner Verlag Und wir haben immer wieder Bietenwolle und Terrierte und Praktika an.
00:06:38: Das machen wir sehr ambitioniert.
00:06:40: Ich halte danach den Kontakt und alle meine VolontärInnen sind inzwischen in Positionen, die sind weit wichtiger als ich mit meinem kleinen Verlag.
00:06:51: Und wir halten Kontakt und ich kenne ganz oft Menschenfragen.
00:06:54: also vielleicht ist der wichtigste Tipp, den ich geben könnte, Traut euch Fragen zu stellen!
00:07:02: Es gibt keine dummen Fragen und überlege dich einfach nur wem könnt ihr diese Frage stellen?
00:07:09: Wirklich ganz am Start, wo hab ich mir Marken ausgesucht.
00:07:14: Also gar nicht aus der Buchbranche, die ich ganz toll fand und eine Marke, die immer noch sensationell bewundere ist.
00:07:23: Vitra!
00:07:24: Und dann habe ich damals wohl fehlbar umgeweiht.
00:07:26: Ich war damals der Chef von Vitra geschrieben.
00:07:29: Noch per Brief, das ist lange her.
00:07:32: Und hab gefragt, ob ich ne Stunde im Fragen stellen dürfte?
00:07:35: Und ganz viele Menschen, denen ich ansonsten geschrieben hab... haben nicht geantwortet, aber der hat geantworten und ich bin da hingefahren.
00:07:42: Und dann habe ich mir die ganze Rückfahrt natürlich überlegt wie was heißt das für unseren Verlag?
00:07:47: Was ist es für
00:07:48: mich?".
00:07:49: Da war nichts eins zu eins übertragbar, alles im abstrakten übertragerbar.
00:07:55: Also lernen von anderen sich Vorbilder suchen, sich trauen Menschen zu besuchen... Ich hab gerade vor zwei Tagen habe ich eine junge Frau im Verlag gehabt, der ich vor zwei Jahren den Young Excellence Award des Börsenplatzes überreichen durfte.
00:08:14: Und die genau das gemacht hat!
00:08:15: Die kamen für anderthalb Stunden und hat mich gefragt.
00:08:20: Das ist ein Networking – das hat nichts mit irgendwie alter Bonner-Republik Männerwelt zu tun, sondern das ist sehr zukunftsfähig.
00:08:31: Also immer Kontakt halten und Kontakt suchen, das ist so ein bisschen das Credo.
00:08:36: Das ist echt eine schöne Sache!
00:08:37: Ja die Buchbranche, die verändert sich ja auch durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz.
00:08:42: Wie erleben denn Verlage diesen Wandel?
00:08:44: Und wo sehen sie Chancen, wo grenzen?
00:08:47: Ja das ist ein abendfüllendes Thema.
00:08:50: also wenn man selbst die Entwickler von Künstlicher Intelligenze inzwischen etwas in Sorge sind, welche Geister sie gerufen haben und ob Sie die wieder in die Flasche kriegen.
00:09:01: Dann sollten wir uns natürlich alle Gedanken machen und zwar nicht erst dann – das macht die Buchbranche auch nicht erst an!
00:09:07: Die Buchbranche nutzt künstliche Intelligenz.
00:09:11: Also jeder Verlag, jede Buchhandlung, jeder Beteiligte unterschiedlich.
00:09:16: Gerade ging durch die Presse der Verlagbeck wirklich eine immense Summe in NKI investiert.
00:09:24: Und zwar auf die intelligenteste Art, nämlich die eigenen Inhalte anders erschließbar zu machen.
00:09:32: Das ist meiner Meinung nach ne geniale Strategie und das machen alle großen Anbieter.
00:09:37: Es geht bis dazu dass sich Haufe gar nicht mehr Verlag nennt sondern nur noch Haufergruppe und einfach Inhalter anbietet, Nauhau anbitet völlig egal in welcher Darreichungsform.
00:09:50: Dazu nutzen schon ganz lange Verlage künstliche Intelligenz als Unterstützung, als Assistenz von Auswertungen bis zur Auflagenplanung.
00:10:01: Was ja viel schlauer ist zu sagen, werte mir mal entsprechende ähnliche Titel aus.
00:10:06: wie haben die sich denn bewegt?
00:10:08: Als wenn da jeweils Menschen sitzen und machen drei Tage lang Statistiken und dann ließ die Chefin oder der Chef zwei Tage lang die Auswertung.
00:10:19: Was mache ich denn jetzt damit?
00:10:20: Das kann KI wirklich sehr gut, was den oder die Chefin nicht davon abhalten sollte sich nochmal eigene Gedanken zu machen.
00:10:29: Bei den Inhalten also wirklich dem Content mit dem KI gefüttert wird übrigens
00:10:36: ohne
00:10:37: die rechte InhaberInnen.
00:10:39: Also will die AutorInnen noch die Verlegerin zu fragen und ohne sie zu entlohnen, das kann man gar nicht oft genug sagen.
00:10:46: Das ist einfach Diebstahl.
00:10:47: bei den Inhalten bin ich natürlich total skeptisch.
00:10:52: Ich bin der Meinung da müssten Autorinnen und Verlage aktiv zustimmen müssen können dürfen.
00:11:01: Und zwar nicht ich nehme das jetzt wenn ihr nicht ablehnst sondern ich nehme es erst dann wenn ihr zustimmt und Sie müssten Sie müssten Honorare dafür bekommen.
00:11:11: Das geht nicht nur um Geld, sondern Honorare heißt auch Ehre und Anerkennung für eine
00:11:16: Leistung.".
00:11:17: Und dann kommt die Frage mit welchen Klischees?
00:11:22: Mit welchen Ideen wird Kailin ansonsten noch gefüttert?
00:11:27: Was macht sie daraus?
00:11:29: Da sind wir am Anfang einer politisch-moralischen Debatte, die jetzt hier wahrscheinlich den Rahmen sprengt ... wo wir gar nicht aktiv genug beobachten können und auch eingreifen müssen, wo es... Es gibt eine Atomaufsichtsbehörde.
00:11:46: Und es gibt für ganz vieles Aufsichten und es gibt ne Verkehrsaufsicht dafür dass man nicht so schnell fährt in irgendwo.
00:11:53: Und da gibt es keine Aufsicht und das ist verdammt gefährlich!
00:11:58: Das ist ein gutes Stichwort.
00:11:59: die Buchmesse ist nämlich nicht nur kultureignis sondern auch politischer und gesellschaftlicher Debattenraum geworden.
00:12:05: Welche Verantwortung trägt aus Ihrer Sicht die Buchmesse dafür?
00:12:09: Da würde ich gerne, weil das ganz viele Menschen so nicht auseinanderkriegen.
00:12:15: Also die Buchmesse hat mehrere Gesichter.
00:12:20: Das eine ist sie bietet Fläche auf der sich Verlage und Institutionen präsentieren.
00:12:30: Da hat sie die Verantwortung, dass die Sicherheitsbestimmung eingehalten werden.
00:12:34: Dass es barrierefrei ist und was weiß ich nicht alles.
00:12:38: Also das die Menschen sich da ungehindert bewegen können.
00:12:41: aber sie hat nicht die Verantwortung welcher Aussteller zeigt an welchem Stand welchen Inhalt ganz genau.
00:12:49: Das kann Sie nicht und es darf Sie auch nicht weil sie die größte Veranstaltung dieser Art auf der ganzen Welt ist.
00:12:59: Dieses Alleinstellungsmerkmal macht sie da seltsamerweise unmächtig, weil Menschen nämlich sagen könnten, wenn ich ausgeschlossen werde, dann klage ich mich da rein.
00:13:11: Das bezieht sich jetzt konkret darauf, dass der Buchmeister ja immer wieder vorgeworfen wird das in ganz kleinen Ständen irgendwo auch rechte Verlage ihre Bücher ausstellen.
00:13:21: Alles was nicht vom Verfassungsschutz verboten wird darf da ausgestellt werden.
00:13:26: links rechts spinnert Völlig egal.
00:13:30: Da hat sie nur die Verantwortung für das Wohlergehen der Menschen, für die Sicherheit der Menschen und für die Infrastruktur.
00:13:38: Wo es aber völlig anders ist bei dem Programm was die Buchmesse selbst kuratiert und da trägt sie und übernimmt auch fantastisch Die Verantwortung für eine plurale Gesellschaft.
00:13:54: Letztlich ist es eine demokratiefördernde Veranstaltung für Diskurs, für Debatte, für Denkanstoß, für politische Bildung und für Begegnungen.
00:14:05: Da ist die Wirkliche Wirkmacht der Frankfurter Buchmesse zu Hause.
00:14:14: Das übernimmt die Frankfurte Bookmesse mit einer unglaublichen Ernsthaftigkeit, ganz viel Unterstützung von Verbänden, Stiftungen und Organisationen der Zivilgesellschaft auch übrigens der Politik ganz massiv.
00:14:29: Und das macht ihre Strahlkraft in die Gesellschaft aus.
00:14:36: Die reine Ausstellung von Büchern und Inhalten wäre schon toll aber darüber hinaus diesen Debattenraum zu eröffnen.
00:14:43: Das ist die wirkliche Relevanz.
00:14:46: dann nochmal.
00:14:48: Was denken Sie denn?
00:14:49: Welche Rolle spielen jetzt Gerade Bücher heute für Demokratie, Meinungsfreiheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
00:14:58: Denken Sie das da die Rolle in vergangenen Jahren wichtiger geworden ist von den Büchern auch in der gesellschaftlichem Debatte?
00:15:05: Ich glaube wenn man sich mal vor Augen führt was haben wir an Medien und was kann welches Medium dann kommt man ja relativ schnell darauf dass das Buch des Zeit aufwendigste Medium ist, was ich nutzen kann.
00:15:22: Also ein Buchlesen dauert länger als ein TikTok-Filmchen angucken und das ist auch genau die Stärke und die Rolle von Büchern.
00:15:33: Die Welt wird immer komplexer und wir verstehen in der Tendenz immer weniger wirklich von der Welt.
00:15:41: deshalb suchen Menschen Vereinfachungen Parolen ja die vermeintlich billige Lösung Und das Buch ist das Medium,
00:15:52: wo
00:15:53: man facettenreich, dialektisch im Idealfall wenn die Autoren oder der Auto das auch noch verstehen unterhaltsam und didaktisch komplexe Zusammenhänge verstehen und erkennen kann.
00:16:08: Wenn man sich jetzt überlegt dass die Demokratie ja nicht gottgegeben ist sondern von Menschen erkämpft wurde Und die Demokratie ja eigentlich mündige Bürger ihnen voraussetzt, sonst nützt die Herrschaft des Volkes nicht so viel.
00:16:23: Dann beantwortet sich die Frage aus meiner Sicht eben ... dann gibt es eine gewisse Selbstverpflichtung der mündigen Bürgerinnen, sich auch zu informieren und das kann man auf ganz vielfältiger Art und Weise.
00:16:38: Da gibt's viele Medien aber das Buch ist eben das Intensivste.
00:16:44: Das ist jetzt wahrscheinlich naheliegend als Verlegerin und als ehemalige Vorsteherin.
00:16:48: Ich empfehle, zwischendurch sich mal in die Tiefe zu informieren und das eigene I Feel It zu unterfüttern mit... Darüber habe ich jetzt mal komplex nachgedacht und deshalb bin ich für dies und entscheide!
00:17:07: weil sie auch gerade TikTok und Social Media angesprochen haben.
00:17:11: Es ist ja so, dass Booktok sich zur Verkaufsempfehlung entwickelt hat.
00:17:16: Wie erleben Sie diese Verbindung der analogen- und digitalen Welt heute?
00:17:20: Das ist ein wahnsinns spannendes Phänomen, das immer wieder totgesagt gebucht, also seit Bayerendorf-Print Verfordt mich dieses, ist doch aber ein totes Medium für das du dich da engagierst.
00:17:38: Das stimmt eben gar nicht.
00:17:39: und dass sich nun ausgerechnet eine sehr junge Generation auf der vielleicht im Moment jüngsten Social Media Plattform damit inszeniert, das gute alte Buch und zwar auch in gedruckter Form zu präsentieren, da hätte man keine Wetten drauf abgeschlossen.
00:17:57: Das passiert aber und es zeigt das analog und digital.
00:18:00: überhaupt keine Gegensätze sind, sondern es ist beides da.
00:18:03: Und die Generationen, also Gen Z oder Gen Z, erleben das auch gar nicht so.
00:18:09: Die haben noch nie davon gehört, dass sie sich entscheiden sollten, dass es entweder digital oder analog gibt.
00:18:15: Die machen es einfach beides und das finde ich super!
00:18:18: Die damit großgewordenen Genres New Romance und Yange Jald und wie sie eigentlich alle heißen ob das ob das die einzige Genre bleiben, wo das so ist.
00:18:31: Keine Ahnung finde ich sehr spannend.
00:18:34: Ich glaube dass da was ganz Schönes Neues entsteht und ich find es überraschend und cool wie da Menschen auch sehr emotional über ihre Bucherlebnisse berichten Und eigentlich wir eine Dualität zwischen dem Literatur kritisch gebildeten Feuilleton und zu einer emotionalen, ich mag dieses Buch.
00:19:03: Ich streiche dieses Buch, ich muss euch das jetzt zeigen!
00:19:06: Das ist toll, dass wir das beides haben.
00:19:07: Das ist genau Vielfalt und vielfalt finde ich
00:19:10: gut.".
00:19:10: Ja, das stimmt.
00:19:11: Was würden Sie denn sagen?
00:19:12: Warum sollten junge Menschen gerade die Buchmesse einmal besucht
00:19:16: haben?".
00:19:17: Und gibt es da irgendwelche Entwicklungen, die sie in den letzten Jahren überrascht haben oder sie irgendwie optimistisch gestimmt hat?
00:19:28: Gerade junge Menschen sind ja durch Corona und durch all die damit verbundenen Maßnahmen zur Sicherheit ziemlich viel im digitalen Raum unterwegs gewesen.
00:19:42: Und das ist toll.
00:19:43: Also ganz Deutschland hat endlich digital gelernt, weil wir Corona hatten.
00:19:46: aber es ist auch schlimm, weil menschliche Begegnungen und etwas was wir gar nicht hoch genug einschätzen können finde ich nämlich der Zufall dadurch ein bisschen vergessen wurden.
00:19:58: im Digitalraum suche ich was finde dass zack boom fertig habe ich im analogen Raum und auf einer riesigen Buchmesse stoße ich ja auf Menschen Stände, also verlaxte Präsentationen und Daraufbücher.
00:20:16: Und auf Themen die ich gar nicht gesucht habe.
00:20:21: Wenn ich dem einen Raum gebe kann es sein dass Serendipity mich weiterbringt und diese Begegnung etwas mit mir macht was sich nicht geplant habe.
00:20:34: jetzt bin ich selbst wahrscheinlich zu dreiviert in der Planende Mensch aber ein viertel mindestens finde ich sollte auch passieren dürfen.
00:20:43: Das erlebe ich auf der Buchmesse immer wieder, dass sich Menschen plötzlich im Gang treffen und das dann mir ein Mensch sagt hast du schon da unter und warst mal hier?
00:20:53: Und hast du darunter geguckt?
00:20:54: also wir sind zum Teil zu Büchern im Verlagsprogramm gekommen weil ich irgendwo im Gang wie jemand begegnet bin oder beim Messebrötchen holen.
00:21:04: Der oder die hat gesagt, da gibt es einen japanischen Stand und er hat so ein ganz tolles Leporello.
00:21:09: Und das hat überhaupt nichts mit eurem Verlagsprogramm zu tun.
00:21:11: aber es ist so schön, musst du dir angucken!
00:21:13: Uns hat nichts mit unserem Verlachsprogramm zutun und trotzdem haben wir die Lizenz gekauft.
00:21:16: Das ist ja nicht jeder Verlegerin der auf der Buchmesse ist... Ich kann nur jedem Menschen raten, lass dich da mal rein treiben.
00:21:25: Geht mal einfach durchgucken.
00:21:27: Gibt's eine Lesung?
00:21:28: Stolpert in der politische Debatte.
00:21:30: Erlebt per Zufall Ronnensteinke über Meinungsfreiheit, dass es mir als Setz ist und Leipzig passiert.
00:21:36: Und dann bleibt er stehen und hört zu!
00:21:38: Das war nicht geplant, das ist cool.
00:21:39: Es ist total gut.
00:21:41: Am Schluss setzt ihr total platt und alle Füße tun weh und alles.
00:21:44: aber es ist mega toll und geht am nächsten Tag wieder hin.
00:21:48: Ja, das ist wie so ein bisschen auf einer Reise.
00:21:51: Dass man dann immer wieder neue Dinge entdeckt.
00:21:53: Exakt, exakt!
00:21:54: Nicht nur Reisführer und Abhacken sondern irgendwo mal in eine Gasse gehen und dann in die Wiederkleinere und dann entdeckte man plötzlich einen Hamelmarkt in Marokko und da wollte man nicht hin oder stinkt es auch ein bisschen.
00:22:06: aber es ist irre.
00:22:07: Das ist toll.
00:22:08: Deswegen sollte man unbedingt die Buchmesse besuchen.
00:22:11: Ich wollte jetzt nicht die Buchmesse mit dem Hammelmarkt in Marokko setzen, sonst reißt mir der Herr Boß den Kopf ab oder der Jochen Kaufmann.
00:22:19: Ja das ist aber trotzdem eine sehr schöne Geschichte wo es einen manchmal so hintreibt.
00:22:23: Genau!
00:22:24: Die Buchmesste wird auch oft als Herzstück der Buchbranche wahrgenommen.
00:22:29: Aber auf der einen Seite gibt es eben auch Lesungen und Debatten, aber auf der anderen Seite werden eben auch Millionen schwere Rechtsgeschäfte verhandelt.
00:22:37: Wie erleben Sie dieses Spannungsfeld zwischen Kultur und Markt?
00:22:41: Ich würde das jetzt erst mal gar nicht unbedingt als Spannungsheld bezeichnen, sondern was
00:22:49: viel
00:22:49: nicht bewusst ist.
00:22:51: Die Buchbranche bekommt schöne Buchhandlungspreise und Verlagspreise von Bund und Ländern aber sie bekommt im Gegensatz zu anderen Kulturbranchen keine strukturelle Forderungen.
00:23:05: also Alle Player in der Buchbranche tun es nicht nur auf eigene Rechnungen, sondern vor allem auf eigene Investitionen.
00:23:13: Das heißt wir sind als erstes mal eine ganz klare Wirtschaftsbranche die sich aus Selbstverpflichtung oder Selbstdefinition kulturell engagiert
00:23:25: und
00:23:26: das macht für mich diese Branche auch so besonders weil die Menschen Die Engageten, die Treiber innen sind, tun das eben nicht nur aus Gewinnerzielungsabsicht.
00:23:41: Sondern sie haben immer alle noch eine Mission dahinter und das macht ... Ich bin jetzt nicht täglich auf so vielen anderen Messen aber ich bin durchaus auch auf anderen messen.
00:23:52: Das macht den Spirit der Buchmesse aus, dass da Werte, Positionen, Idealismus und Kultur mitschwingt.
00:24:04: Und das widerspricht sich nicht, sondern im sinnvollen Fall ergänzt sich das.
00:24:11: Manchmal – und da muss jetzt natürlich entscheidet jeder Player für sich – trifft
00:24:16: man mal eine Entscheidung
00:24:17: von der man genau weiß ich tue es jetzt eher für meinen kulturellen Impetus als dass ich wirklich glaube, dass sich dieser Titel unterm Strich rechnet nur tun sein, dann muss man sinnvollerweise ein paar andere Titel so kalkulieren.
00:24:35: Dass man zumindest hofft dass der Return on Invest einen in die nächsten Jahre trägt und das tun die Player auch von klein bis groß.
00:24:44: Ja selbst Publishing wird ja auch immer beliebter und hat sich in den letzten Jahren stark professionellisiert.
00:24:50: für wen ist dieser Weg heute besonders attraktiv?
00:24:53: Und kann tatsächlich ein Sprungprekt zu einem klassischen Verlags Vertrag sein?
00:24:58: Das wird sich jetzt vielleicht überraschen.
00:25:01: Ich bin ja Klassische Verlegerin und einige klassische Verlage haben das Aufkommen von Self-Publishing ein bisschen kritisch, manche vielleicht sogar ängstlich beäugt.
00:25:15: Ich finde es einen ganz klassischen Emanzipationsvorgang.
00:25:19: Es ist toll!
00:25:20: Die Schwellen sind nicht mehr da ... Da gibt es übrigens eine Parallele zu Social Media.
00:25:25: Wir sind alle inzwischen Sender innen geworden und es gibt diese Hürden nicht mehr, dann kann ... Wenn ich ein Thema hab was mir anliegen ist und hab entweder kann selber schreiben oder sucht mir sogar noch mal Ghostwriter das ist ja alles möglich.
00:25:43: Dann kann ich's auf den Markt bringen Und wenn ich noch ein bisschen Marketing-Talent habe dann kann ich es auch vermarkten Oder ich kann das sogar auf eine Plattform stellen Vormerkungen sammeln.
00:25:55: Das gibt Vielfalt und einiges davon findet nicht so wahnsinnig viel Beachtung, das ist aber bei Verlagen leider auch so, dass nicht alles Beachtungsfindet.
00:26:05: Und einiges finde ich ganz viele Beachtungen.
00:26:08: Die Verlage die schlau sind haben dann entdeckt hey das spotte ich doch mal da muss sich gucken vielversprechende Self-Publisherinnen an.
00:26:21: Und relativ, also nicht immer aber doch häufig haben die bis dahin gemerkt, wenn ich einen Partner hätte der mir Marketingherstellung vertrieb all diesen Kramen, in denen ja eigentlich gar nicht mein Impetus war abnimmt.
00:26:41: dann konnte ich mich darauf konzentrieren was ich eigentlich wollte nämlich schreiben und dann wird daraus ein Deal oder es wird auch kein Deal und die Freiheit zu haben in einem System, in dem wir leben was ich finde das muss man sich jeden Tag mit Dankbarkeit klarmachen.
00:26:58: Das jetzt verhandeln kann.
00:26:59: also ich muss dieses Recht nicht abgeben.
00:27:01: aber ich kann sagen ich fühle mich jetzt beim Verlag eigentlich inzwischen ganz gut auch entlastet von den vielen Aufgaben, die ich als Self-Publisherin vielleicht gemacht habe und die vielleicht auch gar nicht so schlecht gemacht haben, aber die mir eigentlich keinen Spaß machen.
00:27:19: Rezensionsexemplare versenden und Päckchen zur Post bringen ist ja nicht unbedingt das Hobby von allen.
00:27:25: Das lasse ich jetzt in den Verlag machen?
00:27:27: Ja dafür habe ich nicht mehr die totale Hoheit, dafür hab' ich aber einen Lektorat auf Augenhöhe und ein Sparrings-Partner, Partnerin, ein Coach quasi.
00:27:37: Und das überzeugt dann manche plötzlich doch... Ich finde Wahlfreiheit mega!
00:27:45: Sache.
00:27:45: und Self-Publishing oder eben professionelles Publishing am Verlag.
00:27:50: Dass man die Wahl hat, ist ein extremer Erfolg aus meiner Sicht.
00:27:54: Ja auf jeden Fall!
00:27:55: Wenn Sie auf die Zukunft der Buchbranche blicken was macht Ihnen da heute Hoffnung?
00:28:00: Und wo sehen sie gefahren?
00:28:03: Fangen wir mit der Hoffnung an.
00:28:04: Hoffnungen machen mir tatsächlich all die jungen Menschen zum Beispiel auf der Buchmesse.
00:28:09: also wenn man das dann wirklich so erlebt wie ganz junge Menschen völlig begeistert und auch bis zur Erschöpfung da sind, sich interessieren und sich begeistern.
00:28:24: Und eben dann auf Booktalk oder irgendwo anders davon erzählen, das ist super!
00:28:30: Also wenn viele junge Menschen sich dafür begeisternt, dann ist es ja genau unsere Zukunft.
00:28:37: Und an die glaube ich Sorgen... Ne, ich mach noch eine Sache mit Hoffnung.
00:28:43: Man macht mir zum Beispiel auch das junge Menschen neue Konzepte von Buchhandlungen und Verlagen umsetzen.
00:28:52: Also dass sie uns Wind unter die Vögel bringen ... Ich glaub, Braunschweig ist es?
00:28:59: Ein Buchcafé.
00:29:00: Cicillou heißt das von einer Frau, Ich glaube, die hat noch nicht mehr Buchhändlerin gelernt.
00:29:07: Macht das mit ihrem Partner und macht dein Buch Kaffee?
00:29:10: Und folge ich auf Social Media.
00:29:12: Irgendwann war ich da hin, um die mal kennenzulernen.
00:29:14: Ganz toll neu gedacht!
00:29:17: Jetzt komme ich doch zu den Sorgen.
00:29:19: Sorgen macht mir, dass wir vielleicht nicht immer in unseren Unternehmen genügend Mut haben – was übrigens für die gesamte Wirtschaft gilt – uns zu hinterfragen neu aufzustellen und zu gucken, tun wir das?
00:29:35: Was wir vorgestern getan haben.
00:29:38: Morgen immer noch?
00:29:38: oder müssen wir da was anders machen?
00:29:41: Wir brauchen andere Konzepte für belebte Innenstädte und wir brauchen andere Begegnungsorte.
00:29:49: Wir brauchen wieder mehr Begegnungsorte der Könntenbuchhandlung eine noch viel größere Rolle spielen.
00:29:54: Und wir müssen als Verlage vielleicht auch noch mehr klarmachen welche Relevanz wir haben und was wir tun, uns noch mehr nach außen öffnen.
00:30:06: Um die wahnsinnige Bedeutung, um die wichtige Rolle, die wir spielen auch rüberzubringen.
00:30:13: Da bin ich ganz dankbar für Ihre Fragen.
00:30:16: Weil sonst sagt irgend ein Mensch in der Berufsberatung, in irgendeiner Schule eben auch wieder diesen Quatsch ... dass das Buch doch irgendwie vielleicht durch digitale Medien längst ersetzt wird.
00:30:30: Und dann kommt irgendeine talentierte Schülerin nicht in diese Branche, weil irgendjemand dieses blöde Vorurteil gesagt hat und das ist unsere Verantwortung als Branche es klarzukriegen, dass es ganz tolle Zukunftsmöglichkeiten da gibt und dass wir die Geschichten miteinander erzählen
00:30:55: Das stimmt.
00:30:56: Ich sehe, das ist ein ganz emotionales Thema.
00:31:01: Jetzt zum Abschluss würde ich gerne noch wissen, welches Buch hat sie zuletzt ganz besonders beeindruckt?
00:31:08: Und warum würden Sie es unseren Hörerinnen und Hörern empfehlen?
00:31:12: Das passt jetzt als hätten wir das irgendwie so terminiert.
00:31:15: Stimmt nicht!
00:31:16: Ich war gestern auf einer Lesung mit dem Autor von dreihundert Männern.
00:31:24: Dieses Buch hat in dem Jahr den deutschen Sachbuchpreis gewonnen.
00:31:29: Es ist letztlich eine Wirtschaftsgeschichte, sie ist aber sprachlich.
00:31:35: So erzählt es sich echt mega-spannendes und unglaublich facettenreich und wirklich auch literarisch.
00:31:42: Und sie ist auch politisch, sociologisch extrem spannend weil das erschildert von... bis in die neunziger Jahre, die Entstehung und die Geschichte dessen was man dann die Deutschland AG genannt hat.
00:32:01: Also wie sind diese großen Unternehmen von der Deutschen Bank bis zu Bayern bis zur Gruppe geworden?
00:32:09: Was sie wurden und wie sind Sie denn zum Teil aber auch nicht mehr das, was sie mal waren Und dass sie spielen, zesilierte Personenbeschreibung bis zu Begegnungen.
00:32:21: Bis zur natürlich auch die Rolle.
00:32:23: was hat die Wirtschaft im Dritten Reich gemacht und was hat sie danach dann nicht mehr wahrhaben wollen?
00:32:31: Eine Rolle liest sich wirklich... Es ließ sich so gut wie ein gute Roman und gleichzeitig vermittelt es einen völlig.
00:32:41: Für mich war es so ein völlig neues Geschichtsbild, nämlich durch die Brille der Wirtschaft und nicht durch die brille der Macht und der Politik.
00:32:50: Und also ich habe das gehört gelesen und war gestern eben bei der Lesung noch mal begeistert.
00:32:57: Ich werde jetzt glaube ich bis zum Jahresende nicht aufhören dieses Buch zu empfehlen.
00:33:02: Sehr gut!
00:33:03: Ja, Politik ist auch ein gutes Stichwort.
00:33:05: Zum Abschluss unseres Podcasts geben wir unseren Gästen immer einen Satz vor, den sie mit einem Wort vorenden sollen und dieser Satz lautet ...
00:33:17: Die Verantwortung zu übernehmen, tragfähige Kompromisse
00:33:21: auszuhandeln.
00:33:22: Das hört sich gut an!
00:33:24: Vielen Dank für das Gespräch.
00:33:25: Ich danke Ihnen für die schönen Fragen bei Inspirierend.
00:33:29: Danke!
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